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Feld und Wiese · Wann gibt`s was?

Saisonkalender: Was hat gerade Saison?

88 Sorten Obst, Gemüse, Salat und Kräuter – Monat für Monat. Damit du weißt, wann es was frisch vom Feld gibt und wann du zur Lagerware greifst.

Frisch vom Feld Diesen Monat

Der Kalender

88 Sorten, zwölf Monate, ein Blick

Grün heißt: wächst gerade und kommt frisch vom Feld. Gelb heißt: wurde eingelagert und ist trotzdem regional. Tipp auf einen Monat, dann springt die Liste oben mit.

  • Saison
  • Lagerware
  • keine Saison

Die Angaben gelten für den Freilandanbau in Deutschland und sind Richtwerte – je nach Wetter, Region und Sorte verschiebt sich eine Saison um zwei bis drei Wochen.

Die drei Farben

Saison, Lagerware oder keins von beidem?

Der Unterschied klingt spitzfindig, entscheidet aber darüber, was auf deinem Teller landet und welchen Weg es hinter sich hat.

Saison

Frisch geerntet, aus der Region, ohne Umwege. Jetzt schmeckt die Sorte am besten, ist am günstigsten und hat die meisten Nährstoffe – weil sie reif geerntet wurde und nicht wochenlang unterwegs war.

Lagerware

Im Herbst geerntet, im Keller oder Kühllager eingelagert. Äpfel, Kartoffeln, Möhren und Kürbis halten so Monate durch. Immer noch regional, immer noch kurze Wege – nur eben nicht mehr taufrisch.

Keine Saison

Was jetzt im Regal liegt, kommt aus dem Ausland oder aus dem beheizten Gewächshaus. Beides ist möglich – aber es lohnt sich zu wissen, wann man es mit dem einen und wann mit dem anderen zu tun hat.

Warum überhaupt

Sechs Gründe, saisonal einzukaufen

Es geht nicht um Verzicht. Es geht darum, Dinge dann zu essen, wenn sie am besten sind.

01Es schmeckt einfach besser

Eine Tomate, die im August reif in der Sonne hing, hat mit einer Wintertomate wenig gemein. Reife braucht Zeit und Licht – beides gibt es nur zur richtigen Jahreszeit.

02Mehr drin, weniger weg

Vitamine bauen sich ab dem Moment der Ernte ab. Kurze Wege heißen: weniger Zeit zwischen Feld und Teller, mehr Nährstoffe auf dem Teller.

03Günstiger, nicht teurer

Was gerade in Mengen geerntet wird, ist billig. Der Preisvorteil regionaler Ware ist zur Hochsaison am größten – ein Preisvergleich lohnt sich.

04Weniger Aufwand für die Natur

Kein Flugtransport, keine Heizung im Gewächshaus, keine wochenlange Kühlung. Saisonal einkaufen ist der einfachste Hebel, den du im Supermarkt hast.

05Abwechslung von selbst

Wer saisonal kocht, isst automatisch vielfältiger. Der Kalender gibt den Takt vor – Spargel im Mai, Beeren im Juli, Kürbis im Oktober.

06Rückenwind für die Region

Jeder saisonale Einkauf beim Erzeuger vor Ort hält Höfe, Gärtnereien und Mühlen am Leben, die sonst verschwinden.

Jetzt weißt du wann. Fehlt nur noch das Wo.

Der Kalender sagt dir, was gerade reif ist – die Regiokarte sagt dir, wo du es bekommst. Über 680 Hofläden, Wochenmärkte, Bioläden, Bäckereien und Imker, alle selbst recherchiert. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Rund um die Saison

Was hat gerade Saison?

Das siehst du oben auf dieser Seite – die Liste richtet sich automatisch nach dem laufenden Monat. Im Sommer sind das vor allem Beeren, Steinobst, Tomaten, Zucchini, Gurken und Bohnen. Im Winter bleiben Kohlsorten, Feldsalat, Wurzelgemüse und eingelagerte Äpfel und Kartoffeln.

Was bedeutet „Lagerware“ im Saisonkalender?

Lagerware wurde zur eigentlichen Erntezeit geerntet und danach eingelagert – im Kühlhaus, im Erdkeller oder in der Miete. Äpfel, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Kürbis lassen sich so über Monate lagern. Die Ware ist weiterhin regional, nur eben nicht frisch vom Feld.

Warum endet die Spargelzeit am 24. Juni?

Der Johannistag am 24. Juni ist der traditionelle Schlusspunkt der Spargelernte. Danach lässt man das Kraut wachsen, damit die Pflanze Kraft für das nächste Jahr sammeln kann. Wer länger sticht, schwächt die Anlage – deshalb halten sich die Betriebe bis heute daran.

Ist regionales Gemüse im Winter überhaupt möglich?

Ja. Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Porree und Chicorée wachsen auch in der kalten Jahreszeit. Dazu kommt alles, was eingelagert wurde. Der Winterteller ist kleiner, aber keineswegs leer.

Ist regional immer besser als importiert?

Nicht automatisch. Tomaten aus dem beheizten Gewächshaus können im Winter mehr Energie verbrauchen als Freilandware aus Südeuropa – trotz des Transports. Genau deshalb ist die Kombination entscheidend: regional und saisonal. Dann stimmt beides.

Woher stammen die Angaben in diesem Kalender?

Die Zeiträume beziehen sich auf den Freilandanbau in Deutschland und sind Richtwerte. Je nach Witterung, Region und Sorte kann sich eine Saison um zwei bis drei Wochen verschieben – im Süden beginnt sie früher als an der Küste.

Wo bekomme ich regionale Lebensmittel in meiner Nähe?

Auf der Regiokarte von Feld und Wiese. Dort findest du Hofläden, Wochenmärkte, Bioläden, Bäckereien, Fleischereien und Imker in deiner Umgebung – kostenlos und ohne Anmeldung.